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Mittwoch, 30. September 2015

Accept - Restless And Wild (1992)


1. Fast As A Shark
2. Restless And Wild
3. Ahead Of The Pack
4. Shake Your Heads
5. Neon Nights
6. Get Ready
7. Demon's Night
8. Flash Rockin' Man
9. Don't Go Stealing My Soul Away
10. Princess of The Dawn


Als das Gitarrenduo Wolf Hoffmann/Jörg Fischer nach dem erstklassigen ´81er Accept-Album Breaker gesprengt wurde, weil Fischer aufgrund von persönlichen Problemen die Band verließ, sah es ganz danach aus, als würden die Solinger Metaller schweren Zeiten entgegenschippern. Ein geeigneter Ersatzmann ließ sich im damals noch blutjungen Metal-Deutschland nämlich nicht auftreiben, und so stand Hoffmann immer noch alleine da, als die Produktion der nächsten Platte anlief. Hoffmann rang sich dazu durch, sämtliche Parts alleine einzuspielen, kniete sich genau wie seine Kollegen mit doppeltem Eifer rein und erschuf einen der größten Klassiker der teutonischen Stahlschmiede-Kunst. Restless And Wild enthält mit dem pfeilschnellen "Fast As A Shark", dem hitverdächtigen Titeltrack und dem enorm atmosphärischen "Princess Of The Dawn" drei der zehn besten Accept-Songs aller Zeiten, die das Album locker an Breaker vorbeischießen lassen. Die Songs wirken durchdachter, der Sound ist amtlich, und Sänger Udo Dirkschneider weiß noch versierter mit seinem großartigen Shouter-Organ umzugehen. (Amazon-Rezension)


Warlock - Triumph and Agony (1987)


1. All We Are
2. Three Minute Warning
3. I Rule The Ruins
4. Kiss Of Death
5. Make Time For Love
6. East Meets West
7. Touch Of Evil
8. Metal Tango
9. Cold Cold World
10. Für immer (Album Version)

Nach der dritten, doch recht schwachen Veröffentlichung von True As Steel, haben sich Warlock auf Triumph And Agony wieder ihrer Stärken besonnen und einige Briketts nachgelegt. So sind mit "All We Are", "Kiss Of Death", "East Meets West", "Touch Of Evil", "Metal Tango" und der deutschsprachigen Ballade "Für immer" einige der besten Warlock-Songs überhaupt auf diesem Rundling gelandet. Letzterer schaffte es sogar zu Radioehren. Demnach auch nicht weiter verwunderlich, dass Warlock mit Triumph And Agony der große Durchbruch gelang. Schade nur, dass sich die Band nach diesem Album endgültig getrennt hat, denn in dieser Form wäre noch weitaus mehr drin gewesen. Sei's drum. Mit Triumph And Agony haben die vier Mannen und das Mädel ein Meisterwerk abgeliefert, welches in die Annalen der nationalen Metalhistorie eingegangen ist und sich nicht hinter artverwandten internationalen Veröffentlichungen zu verstecken braucht. Pflichtkauf! (Amazon-Produktbeschreibung)



Saxon - Sacrifice (2013)

 
1. procession (1:45)
2. sacrifice (3:58)
3. made in belfast (4:34)
4. warriors of the road (3:34)
5. guardians of the tomb (4:47)
6. stand up and fight (4:02)
7. Walking The Steel (4:24)
8. Night Of The Wolf (4:20)
9. Wheels Of Terror (4:23)
10. Standing In A Queue (3:36) 


Kaum eine Heavy Metal-Band ist so lange im Geschäft wie SAXON und noch weniger sind ein derartiger Qualitätsgarant. Mit „Sacrifice“ veröffentlichen die britischen Schwermetall-Dinosaurier planmäßig zwei Jahre nach ihrem letzten Studiowerk schon das nächste Album und holten sich für die Produktion diesmal niemand geringeren als Produzentenlegende Andy Sneap, der sich zuletzt um den Sound ähnlich alt gedienter Kapellen wie ACCEPT und HELL verdient machte.

Wenn der britische Studiopapst Andy Sneap ein Album produziert, dann verspricht das die mächtigste Gitarrenwand, die man für Geld kaufen kann – zwar könnte das mystische Intro von „Sacrifice“ noch ungefähr jede SAXON-Platte seit „Crusader“ eröffnen, aber danach sägt die Saitenfraktion derart kompromisslos, dass selbst die NWOBHM-Legenden bis zum Einsetzen Biff Byfords fast schon nach EXODUS klingen. Auf „Sacrifice“ ist also nix mehr mit erdigen Gitarren und „Back in ’79“ wie noch auf „Call To Arms“, stattdessen kehren SAXON mit ihrer neuen Platte zurück zum druckvollen Hochglanz-Sound, wie man ihn von Alben wie „The Inner Sanctum“ und „Into The Labyrinth“ kennt. Den kann eben keiner besser als Mr. Sneap und dass auch traditioneller Metal nach dessen Sound-Rezept verdammt gut funktionieren kann, weiß man spätestes seit den letzten beiden Alben von ACCEPT. Entsprechend viel Spaß machen dann auch hymnische Brecher wie „Warriors Of The Road“, „Guardians Of The Tomb“ und „Wheels Of Terror“, die dank des erwähnten Klanggewands mit modernen, fetten Riffs aufwarten und selbige mit den typischen Stadion-Refrains, die Byford und Co. seit den 80ern drauf haben, verbinden, was eine Mischung ergibt, mit der man schlicht nicht daneben liegen kann. Schön auch, dass SAXON zwar zu modernerem Sound zurück gekehrt sind, den Kitsch, der sich mit den zuvor erwähnten Alben verstärkt bei der Truppe eingeschlichen hat, allerdings weithin außen vor halten: Nummern wie „Stand Up And Fight“, „Walking The Steel“ und der coole Rausschmeißer „Standing In A Queue“ sind purer Rock ’n’ Roll und erinnern teils gar an Alben wie „Strong Arm Of The Law“ – Richard Löwenherz macht auf „Sacrifice“ also Pause, stattdessen geht’s um Rennwägen, irische Schiffsbaukunst und – wer hätte es gedacht – Metal.

„Sacrifice“ ist ein Album geworden, auf dem SAXON mächtig mit ihren Pfunden wuchern – das liegt einerseits sicherlich an der enormen Routine und dem diesmal erfrischend bodenständigen Sonwriting der Briten, allerdings hat die wuchtige Produktion von Andy Sneap dem Ganzen den letzten Schliff versetzt. Auf „Sacrifice“ kommt zusammen, was zusammen gehört und so ist das neue SAXON-Album eine der stärksten Platten, die die Truppe in jüngerer Zeit aufgenommen hat. (Metalnews.de)

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Unherz - Die Wahrheit Liegt Dazwischen (2012)



01. Schmerz Beu Definiert (3:27)
02. Mein Weg, Nein Wille, Nein Leben (3:41)
03. Seite An Seite (3:26)
04. Benzin (3:37)
05. Paranoia (4:16)
06. Dieser Traum (4:19)
07. King Kong's Schwester (5:05)
08. Jag mich Zum Teufel (3:07)
09. Nur Wenn Du Traume Hast (6:44)
10. Leuchtfeuer (3:21)
11. Alles Was Ich Will [Bonus Track] (3:16)


Vier Jungs aus der wunderschönen Rheinland-Pfälzischen Provinz! Vier aus der Arbeiterklasse! Aus einer Region in der man ohne Führerschein aufgeschmissen ist weil es kaum öffentliche Verkehrsmittel gibt! Vier, die von Anfang an gelernt haben sich durchzuboxen! Vier, bei denen es um die Musik geht und um nichts anderes!

Man könnte behaupten „Unherz ist anders als andere Bands in der Deutschrock-Szene“ oder „Unherz ist lauter, besser, größer, und, und, und…“ Nur ist das eben nicht die Unherzsche Art! Das kommende Album ‘Die Wahrheit Liegt Dazwischen‘ allerdings wird Anders werden….und ja, es wird besser werden! Zumindest was den Geschmack der verantwortlichen Musiker betrifft! Wer stumpfe, immer gleich klingende Lieder mit unsinnigen Texten und wahllos heraus gebrülltem Gesang erwartet wird enttäuscht sein! Wer Abwechslungsreichtum und Experimentierfreude mag wird dieses Album lieben! Das ist es auch genau was ‘Die Wahrheit Liegt Dazwischen‘ ausdrücken soll!

Es ging dieser Band noch nie darum härter, lauter, plakativer oder provozierender zu sein als andere. Es geht dieser Band seit jeher darum in ehrlicher Art und Weise ihre Musik zu spielen. Und wenn ein Lied auf dieser Platte hart und kompromisslos klingt, dann nur weil es sich eben dahin entwickelt hat! Wenn ein Text plump erscheint und zum mitgrölen animiert und ein anderer tiefsinnig und nachdenklich wirkt, dann nur weil diese Texte genauso sein sollen! Wenn wieder ein anderes Lied auf dieser Platte schon fast kommerziell klingt, dann nur weil die Band zu der Zeit als der Song geschrieben wurde eben in dieser Stimmung war! DIE Wahrheit Liegt Nun Mal Dazwischen!!! Unherz ist und bleibt eine Band die es bewusst ablehnt sich irgendwelcher Klischees oder gar politischer Hintergründe zu bedienen. Unherz funktioniert ohne Schauspielerei und ohne sich hinter irgendwelchen Masken oder erfundenen Images zu verstecken! Was könnte ehrlicher sein!?
Ein Zitat der Band aus dem Debüt- Album ‘Unherzlich Willkommen‘ bringt es heute mehr denn je auf den Punkt: „Wir leben unser Leben und tun was UNS gefällt!“


Dienstag, 29. September 2015

Yngwie J. Malmsteen - Spellbound (2012)



1. Spellbound (4:29)
2. High Compression Figure (3:20)
3. Repent (3:15)
4. Let’s Sleeping Dog Lie (4:40)
5. Majestic 12 Suite 1,2 & 3 (9:03)
6. Electric Duet (1:34)
7. Nasca Lines (2:56)
8. Poisoned Mind (3:04)
9. God Of War (7:21)
10. Iron Blues (3:26)
11. Turbo Amadeus (1:12)
12. From A Thousand Cuts (3:24)
13. Reqiuem for the Lost Souls (6:17)





Nach 2 Jahren Ruhe kommt nun wieder ein neues Album von Yngwie Malmsteen heraus. Wer sich so ein Album kauft muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass man hier volle 13 Songs selbstverliebtes shredden hört. Aber das macht Yngwie hier, im Gegensatz zum letzten Album wieder auf höchstem Niveau. Viele Songs, wie der Titeltrack, sind sehr heavy und errinern an den Speed- Metal der 80er Jahre. Die Gitarre steht hier natürlich im Vordergrund und man merkt dass Yngwie hier Spaß hat, die Songs klingen wirklich super. Das Album besteht überwiegend aus Instrumental- Songs, die wenigen Songs mit Gesang singt Yngwie selbst. Dass er nicht der beste Sänger ist, ist klar, die Songs mit Gesang sind auch die schlechteren vom Album, da die explosiven Soli zu kurz sind. Mit zwei Blues- Nummern bringt Yngwie auch ein wenig Abwechslung rein, die Blues- Songs machen Lust auf mehr aus dieser Richtung von ihm. Für mich sind die Highlights des Albums aber die klassisch geprägten Stücke, wie 'Majestic 12 Suite'. Der Song errinert an alte Glanzzeiten wie 'Trilogy' und zeigt Yngwie von seiner besten Seite. (Amazon-Kundenrezension)


Revengia - Lake of Fire (2012)



1. Free From Sin (4:59)
2. His Will (2:46)
3. Lake Of Fire (4:38)
4. The Day I Die (5:32)
5. Alone (3:47)
6. Purest Of Emotions (4:57)
7. Sin For Sale (6:16)
8. Asylum (3:57)
9. Bloodline (4:12)
10. Termination By The Hand Of Creation (4:05)
11. The Galleon (5:54)
12. The One (1:24)







"Lake Of Fire" ist das erste Album mit den beiden neuen Bandmitgliedern, Sänger Tobias Gustafsson und Drummer Conny Pettersson. Die neuen Songs seien "heavy, fast, doomy and melodic", lassen sich Revengia zitieren. Für Headbanger, die auf Bands wie Unrest oder Rage stehen, sicher das richtige Futter für den heimischen CD-Player. Fazit: Nicht nur ein böses, sondern ein starkes Stück Schwedenstahl! (Amazon)
 


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Accept - Predator (1996)



01. Hard Attack
02. Crossroads
03. Making Me Scream
04. Diggin' In The Dirt
05. Lay It Down
06. It Ain't Over Yet
07. Predator
08. Crucified
09. Take Out The Crime
10. Don't Give A Damn
11. Run Through The Night
12. Primitive
 





Nach dem superbem Comeback-Album "Objection overruled" und dem etwas moderneren "Death row" ging die zweite Accept-Ära mit "Predator" leider auch schon wieder zu Ende. Grund dafür war das alte Problem, dass Wolf Hoffmann und Peter Baltes den Sound massentauglicher gestalten wollten, Udo Dirkschneider und Stefan Kaufmann aber lieber die harte Schiene weiterfahren wollten. Zusätzlichen (zugegeben ziemlich kindischen) Zündstoff gab es noch durch durch die Tatsache, das Peter bei drei Stücken die Vocals übernahm, was Udo natürlich gar nicht in den Kram passte. Nach der folgenden Tour war dann (endgültig ?) Schluss mit lustig. Doch zurück zu Predator - musikalisch ging man nach "Death row" wieder etwas zum alten Stil zurück, sprich fettere Chöre und mehr Ohrwurmmelodien ("Hard attack", "Crossroads", "Crucified", "Take out the crime" und "Run through the night"), hatte aber mit beispielsweise "Diggin' in the dirt", "Primitive" oder "It ain't over yet" auch moderner gestaltete Songs am Start, die natürlich auch nicht schlechter waren. Leider haben es die Jungs - wie schon erwähnt - nicht geschafft, sich zu vertragen, so dass die große deutsche Metal-Legende ein weiteres Mal zu Grabe getragen wurden. Udo wandte sich daraufhin wieder seinem Projekt U.D.O. zu und verwaltet somit das Erbe von Accept, von Wolf und Peter hat man dagegen nicht mehr viel gehört. (Amazon)

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Black Sabbath - Mob Rules (1981)



01. Turn Up the Night
02. Voodoo
03. The Sign of the Southern Cross
04. E5150
05. The Mob Rules
06. Country Girl
07. Slipping Away
08. Falling Off the Edge of the World
09. Over and Over





Mob Rules ist das zehnte Studioalbum der Heavy-Metal-Band Black Sabbath. Es ist das zweite Album mit Sänger Ronnie James Dio. Aufgenommen wurde es in den Record Plant Studios unter der Leitung von Martin Birch.

Musikalisch unterscheidet sich das Album von seinem Vorgänger Heaven and Hell dadurch, dass es nicht mehr so bombastisch und majestätisch klingt, sondern einen eher aggressiven Sound hat. Trotzdem wurde das Album fast so oft wie Heaven and Hell verkauft: In Großbritannien erreichte es Platz #12 der Charts und in den USA Platz #29.
Das Coverartwork, gezeichnet von Greg Hildebrant, zeigt mehrere vermummte, ärmlich aussehende Gestalten vor einer Steinmauer auf der mit roter Farbe Band- und Albenname gezeichnet sind. Es kursiert das Gerücht, dass zu Boden der Personen der Schriftzug „Kill Ozzy“ in die Steinfliesenfugen gezeichnet wurde. Ob dies beabsichtigt ist, ist allerdings fragwürdig, zumal es Greg Hildebrant selbst bestreitet.
Einige CD-Veröffentlichungen haben ein anderes Backcover, dort erscheint eine andere Titelliste und das Design weicht etwas vom ursprünglichen ab. (Wikipedia)

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