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Mittwoch, 30. September 2015

Doro - Warrior Soul


1. You're My Family
2. Haunted Heart
3. Strangers Yesterday
4. Thunderspell
5. Warrior Soul
6. Heaven I See
7. Creep Into My Brain
8. Above The Ashes
9. My Majesty
10. In Liebe und Freundschaft
11. Ungebrochen
12. Shine On



Man mag ja von den oft sehr pathetisch anmutenden Texten von Fräulein Pesch halten, was man will. Fakt ist, dass die Dame seit nunmehr über zwanzig Jahren ihr Ding konsequent durchzieht und dabei sich selbst und dem Geschmack ihrer zahlreichen Fans abgesehen von einigen kurzen Experimentierphasen praktisch immer treu geblieben ist. Da macht auch dieses Album keine Ausnahme.
Angefangen beim urtypischen, einmal mehr von Geoffrey Gillespie gemalten Covermotiv bis hin zu den prägnanten und warm klingenden, auch ohne den Gesang sofort als „Doro-Sound“ identifizierbaren Gitarrenmelodien ist Warrior Soul genau die Platte geworden, die jeden Anhänger von Alben wie Angels Never Die oder Calling The Wild zufrieden stellen sollte. Einschmeichelnde Balladen und Halbballaden wie das sehr atmosphärische „Warrior Soul“, „Heaven I See“, „Shine On“ oder das hart an der Kitschgrenze segelnde „In Liebe und Freundschaft“ stehen dabei im Gegensatz zum letzten regulären, insgesamt etwas kantigeren Studioalbum „Fight“ wieder einen Tick mehr im Vordergrund. Mit Songs wie „You’re My Family“, „Thunderspell“, „Creep Into My Brain“, „My Majesty“ oder dem kurzen, mit einem deutschsprachigen Refrain versehenen „Ungebrochen“ gibt es als Gegengewicht aber auch wieder ausreichend schnellere Heavyrocker und Midtempo-Groover auf der gut produzierten Platte zu hören. (Amazon-Produktbeschreibung)




Dienstag, 29. September 2015

Vinnie Vincent - Invasion (2004)


1. "Boyz Are Gonna Rock"
2. "Shoot U Full of Love"
3. "No Substitute"
4. "Animal"
5. "Twisted"
6. "Do You Wanna Make Love"
7. "Back on the Streets"
8. "I Wanna Be Your Victim"
9. "Baby-O"
10. "Invasion"



Vinnie Vincent Invasion war eine Glam-Metal-Band, die sich 1985 um den ehemaligen Kiss-Gitarristen Vinnie Vincent gegründet hatte und bis 1988 existierte.
Vinnie Vincent, der Ace Frehley bei Kiss nachgefolgt war, wollte 1985 eine Solokarriere starten und nahm daher unter anderem mit Ex-Journey-Sänger Robert Fleischman einige Stücke auf, die durch Vermittlung durch den Manager George Sewitt zu einem Vertrag über vier Millionen US-Dollar und acht Alben mit der Plattenfirma Chrysalis führten. Zur Gruppe gehörten neben Fleischman und Vinnie Vincent noch Dana Strum (Bass) und Bobby Rock (Schlagzeug).

Besonderes Merkmal der 1986 erschienenen ersten Platte seiner neuen Band, die recht schnell in den Billboard 200 notiert wurde, sich 29 Wochen dort hielt und Platz 64 erreichte, waren die sehr schnellen Gitarrensoli und die markante Falsett-Stimme Fleischmans, welcher jedoch nach der Veröffentlichung des ersten Albums durch Mark Slaughter ersetzt wurde. Grund dafür war, dass Fleischman kein Interesse daran hatte, mit der Gruppe auf Tournee zu gehen und deshalb auch keinen Vertrag mit der Gruppe eingegangen war (ein Trick, den Bandleader Vinnie Vincent bei Kiss ebenfalls angewandt hatte). Die Gruppe bestritt ihre erste Tournee im Vorprogramm von Alice Cooper auf dessen Constrictor/The Nightmare Returns-Tournee, später begleitete sie Iron Maiden auf deren Somewhere on Tour-Tournee.

Das zweite Album der Gruppe, All Systems Go, präsentierte Mark Slaughter als Sänger. Auch diese Platte erreichte Platz 64, hielt sich aber noch zwei Wochen länger in den Billboard 200 als der Vorgänger. Der Titel Love Kills wurde für den Soundtrack von A Nightmare on Elm Street 4 - The Dream Master zur Verfügung gestellt. Nach dem Erscheinen des Longplayers ging die Gruppe im Juli 1988 auf Tournee, trennte sich jedoch sofort nach dem Konzert in Anaheim am 26. August 1988. Drummer Bobby Rock führte dies in einem Interview auf »Reibungen und Missverständnisse zwischen (Bandleader) Vinnie Vincent und dem Rest der Gruppe« zurück. Strum und Slaughter gründeten anschließend die Formation Slaughter, Bobby Rock schloss sich der Gruppe Nitro und später Nelson an.

Vinnie Vincents Versuch, eine neue Besetzung für ein drittes Album zu finden, scheiterte. Zwar kehrte der Sänger Fleischman für kurze Zeit zurück, und der bis dahin unbekannte Drummer Andre Labelle stieß zur Band, jedoch gelang es nicht, einen Bassisten zu finden. Chrysalis Records kündigte 1989 den Schallplattenvertrag, Vincent meldete nur zwei Monate später die Privatinsolvenz an. Er veröffentlichte noch eine EP (Euphoria) unter eigenem Namen, auf der Fleischman wieder sang, verschwand danach jedoch aus dem Licht der Öffentlichkeit. (Wikipedia)


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Doro - Fight (2013)



1. Fight
2. Always Live To Win
3. Descent
4. Salvaje
5. Undying
6. Legends Never Die
7. Rock Before We Bleed
8. Sister Darkness
9. Wild Heart
10. Fight By Your Side
11. Chained
12. Hoffnung






Doro rockt wieder reichlich amtlich! Was sich schon auf Calling The Wild über weite Strecken andeutete, findet auf dem symptomatisch Fight betitelten Nachfolgewerk seine konsequente Fortsetzung. Nach der Balladenphase in der ersten und der Elektronikphase in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre stehen mittlerweile wieder knackige Heavy-Rocker auf dem Plan, die ein um das andere Mal an Scheiben wie Force Majeure oder den 1987er-Warlock-Klassiker Triumph And Agony erinnern.
Natürlich kommt ein Album von Fräulein Pesch nicht gänzlich ohne Balladen aus: So beginnt "Undying" verdammt ruhig, nimmt jedoch in der zweiten Hälfte überraschend Fahrt auf, während "Wild Heart" als eine Art Halbballade durchgeht. Eher kitschig klingen dagegen "Fight By Your Side" und vor allem das mit deutschem Text und englischem Refrain operierende "Hoffnung". Nummern wie der als Auftrittshymne für Box-Weltmeisterin Regina Halmich komponierte Titelsong, der Banger "Always Live to Win", das teilweise spanischsprachige "Salvaje", das gediegen vorwärts pumpende "Sister Darkness" oder das mit einem Shout-Refrain versehene "Chained" treten dagegen mächtig den Allerwertesten. Weitere Akzente können die von Kiss-Boss Gene Simmons komponierte Midtempo-Hymne "Legends Never Die" und das im Duett mit Pete Steele eingesungene, teilweise an Type O Negative angelehnte "Descent" setzen.

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Axxis - Doom Of Destiny (2007)




01. Voices of Destiny
02. Doom of Destiny (Arabia)
03. Better Fate
04. Bloodangel
05. I hear you cry
06. The fire still Burns
07. Father Father
08. Revolutions
09. She got Nine Lifes
10. Devilish Belle
11. Astoria
 

Und wieder zeigen uns Axxis wie guter Metal gemacht wird. Kraftvoll zeigt das Schlagzeug wo es lang geht. Die Gitarren werden fast schon übertönt von dem geklingel und gebimmel im Hintergrund. Die Lieder sind teilweise vollgestopft mit allen möglichen Klängen. Melodisch steht den Liedern nichts nach. Sänger Bernhard Weiß wird in dem ein und anderen Lied von Chören begleitet. Melodic Metal Fans sollten hier mal reinhören.(jpc)



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